| Geboren | 24. Oktober 1796 (Stockbridge) |
| Gestorben | 25. November 1864 (London) im Alter von 68 Jahren |
| Nationalität | Vereinigtes Königreich |
| Epochen | Orientalismus |
| Beruf | Maler |
| Mitgliedschaften | Royal Academy of Arts |
| Bekannte Werke | Der Auszug der Israeliten aus Ägypten (1830), Edinburgh from the Calton Hill (1858), The Inauguration of the Great Exhibition: 1 May 1851 (1852), Old Buildings on the Darro, Granada (1834), St Paul's Cathedral, London, with the Lord Mayor's Procession (1836) |
| Museen | Cleveland Museum of Art, Yale Center for British Art, Princeton University Art Museum, Art Institute of Chicago, Metropolitan Museum of Art |
Hineingeboren in schwierige wirtschaftliche Verhältnisse begann David Roberts schon im Alter von acht Jahren mit dem Bemalen von Oberflächen. Mit der Imitation von Holz und Marmor trug David zum Haushaltseinkommen der Familie Roberts bei. Roberts begann eine Lehre bei einem Dekorationsmaler, verließ seinen schottische Heimat und machte sich einen Namen als Maler für Bühnendekorationen. David hatte es schon in die besten Theaterhäuser Londons geschafft, als er 1824 sein erstes Ölgemälde ausstellte.
Erste große Aufmerksamkeit erregte Roberts mit dem Gemälde Das Innere der Kathedrale zu Rouen. Das Talent, das David mit diesem Gemälde offenbarte, bewog ihn, sich der Studiomalerei zu widmen. Private Aufträge ermöglichten David Roberts seiner zweiten Leidenschaft nachzukommen, dem Reisen. Regelmäßig zog es ihn nach Schottland zurück, doch auch Deutschland, die Niederlande und Frankreich besuchte er auf seinem Weg in den Orient.
Die Eindrücke seiner Reisen verarbeitet Roberts in seinen wichtigsten Werken. Der Isis Tempel auf der Insel Philes zeigt die beeindruckende Architektur des Gebäudes und setzte damit ein Zeugnis ägyptischer Kultur. Regelmäßig hat David Roberts seine Reiseskizzen nicht nur als Illustrationen dargestellt, er vertextete das Erlebte und wurde damit Autor einer Reihe beeindruckender Reiseführer. Ein krönender Abschluss seiner Reise war eine Fahrt auf dem Nil. Roberts Talent für die Landschaftsmalerei zeigt sich deutlich im Gemälde Herannahender Sandsturm in Giseh.
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| Geboren | 24. Oktober 1796 (Stockbridge) |
| Gestorben | 25. November 1864 (London) im Alter von 68 Jahren |
| Nationalität | Vereinigtes Königreich |
| Epochen | Orientalismus |
| Beruf | Maler |
| Mitgliedschaften | Royal Academy of Arts |
| Bekannte Werke | Der Auszug der Israeliten aus Ägypten (1830), Edinburgh from the Calton Hill (1858), The Inauguration of the Great Exhibition: 1 May 1851 (1852), Old Buildings on the Darro, Granada (1834), St Paul's Cathedral, London, with the Lord Mayor's Procession (1836) |
| Museen | Cleveland Museum of Art, Yale Center for British Art, Princeton University Art Museum, Art Institute of Chicago, Metropolitan Museum of Art |
Hineingeboren in schwierige wirtschaftliche Verhältnisse begann David Roberts schon im Alter von acht Jahren mit dem Bemalen von Oberflächen. Mit der Imitation von Holz und Marmor trug David zum Haushaltseinkommen der Familie Roberts bei. Roberts begann eine Lehre bei einem Dekorationsmaler, verließ seinen schottische Heimat und machte sich einen Namen als Maler für Bühnendekorationen. David hatte es schon in die besten Theaterhäuser Londons geschafft, als er 1824 sein erstes Ölgemälde ausstellte.
Erste große Aufmerksamkeit erregte Roberts mit dem Gemälde Das Innere der Kathedrale zu Rouen. Das Talent, das David mit diesem Gemälde offenbarte, bewog ihn, sich der Studiomalerei zu widmen. Private Aufträge ermöglichten David Roberts seiner zweiten Leidenschaft nachzukommen, dem Reisen. Regelmäßig zog es ihn nach Schottland zurück, doch auch Deutschland, die Niederlande und Frankreich besuchte er auf seinem Weg in den Orient.
Die Eindrücke seiner Reisen verarbeitet Roberts in seinen wichtigsten Werken. Der Isis Tempel auf der Insel Philes zeigt die beeindruckende Architektur des Gebäudes und setzte damit ein Zeugnis ägyptischer Kultur. Regelmäßig hat David Roberts seine Reiseskizzen nicht nur als Illustrationen dargestellt, er vertextete das Erlebte und wurde damit Autor einer Reihe beeindruckender Reiseführer. Ein krönender Abschluss seiner Reise war eine Fahrt auf dem Nil. Roberts Talent für die Landschaftsmalerei zeigt sich deutlich im Gemälde Herannahender Sandsturm in Giseh.