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Wilhelm Gause

Wenn Wien tanzte, zeichnete Wilhelm Gause. Der Pressezeichner aus Krefeld wurde zum Bildchronisten der Donaumonarchie und ihrer Feste.


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Wilhelm Gause

Wenn Wien tanzte, zeichnete Wilhelm Gause. Der Pressezeichner aus Krefeld wurde zum Bildchronisten der Donaumonarchie und ihrer Feste. mehr über den Künstler
Deutschland · 1853–1916 · Nicht klassifizierte Künstler · 56 Werke gefunden
Wilhelm Gause
1853–1916
Geboren 27. März 1853 (Krefeld)
Gestorben 13. Juni 1916 (Krems) im Alter von 63 Jahren
Nationalität Deutschland
Genre Porträt
Beruf Maler, Illustrator
Bekannte Werke Armenspeisung (1911)

Wilhelm Gause

   

Über das blanke Parkett der Wiener Hofburg dreht sich eine Tänzerin in Hellblau, die Schleppe fliegt ihr nach. Rechts, wo die Uniformen beginnen, spricht ein alter Herr in weißer Jacke mit vollem Backenbart, Kaiser Franz Joseph I., umgeben von ungarischen Magnaten, Hochadeligen in pelzverbrämten Röcken. Kronleuchter, Palmen, eine besetzte Galerie - das Aquarell „Hofball in der Hofburg, 1900“ bringt eine ganze Gesellschaft auf ein Blatt. Die Musik muss man sich denken; die schwingenden Kleider und das spiegelnde Parkett führen ihren Takt auch so vor.

Gemalt hat diese Szene ein Zugereister. Geboren am 27. März 1853 in Krefeld und ausgebildet an der Düsseldorfer Akademie, unter anderem bei Eduard von Gebhardt, übersiedelte Wilhelm Gause 1879 nach Wien - ein Deutscher, aus dem ein Österreicher wurde; beide Länder zählen ihn zu den Ihren. Als Maler und Pressezeichner zeichnete er für große illustrierte Zeitschriften seiner Zeit, die Gartenlaube und die Illustrirte Zeitung; sein eigentliches Fach fand er dort, wo die Stadt sich selbst zusah: auf Bällen und Festen. Seine Aquarelle trugen ihm 1889 ein Ehrendiplom in Dresden ein, dazu eine Silbermedaille in Paris.

Ein zweites Ballbild, „Der Wiener Ball“, führt in einen anderen Saal: gotisch gegliedert, rote Samtvorhänge, Blumen bis zu den Steinfiguren; statt der Uniformen herrscht der schwarze Frack, getanzt wird gerade nicht, man steht, begrüßt einander, sieht und wird gesehen. Der Feuilletonist Eduard Pötzl vom Neuen Wiener Tagblatt war Gauses Auftraggeber und enger Freund; als Pötzl nach einer Fleischvergiftung kaum noch schreiben konnte, widmete er seinen letzten Artikel, erschienen am 26. März 1913, dem Freund Wilhelm Gause.

Der feinen Welt folgte Gause auch über Wien hinaus. 1896 vereinte ein Prachtwerk der Deutschen Verlagsanstalt in Stuttgart 29 seiner Karlsbader Aquarelle als Heliogravüren, feine Tiefdrucktafeln. „Am Mühlbrunnen“, benannt nach einer der Karlsbader Heilquellen, hält einen Regentag fest: Schwarze Schirme drängen sich vor der Säulenkolonnade, das nasse Pflaster spiegelt, eine Dame stemmt ihren Schirm gegen das Wetter, die Kurgäste flüchten unter das Dach. Das Blatt „Karlsbad“ wählt den Blick von der Höhe, zwei Damen an einem Felsen, unter ihnen die Kurstadt im Talkessel. Sein eigenes Leben hatte der Maler da längst in die Stille verlegt: Schon 1889 war er von Wien nach Stein an der Donau übersiedelt, zeichnete dort Sonnwendfeuer und die Landschaft der Wachau und sah die Töchter Mini, Grete und Isolde heranwachsen, die alle Malerinnen wurden.

Meisterdrucke führt 56 Werke von Wilhelm Gause; die Originale sind überwiegend Aquarelle und Gravuren. Favorit der Kunden ist das Hofball-Blatt, danach mehrere Karlsbader Ansichten. Die beiden Ballbilder ergänzen einander sichtbar, hier das Uniformweiß der Hofburg, dort der schwarze Frack unter gotischen Bögen.

Wilhelm Gause und der Kaiser, den er so oft gezeichnet hatte, teilen das Sterbejahr 1916. Des Malers Datum ist der 13. Juni, sein Ort Stein an der Donau, heute Teil von Krems - das Städtchen, das ihm fast drei Jahrzehnte Heimat war.

Kunstwerke von Wilhelm Gause

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Wilhelm Gause
Court Ball at the Hofburg, 1900
19. Jahrhundert | Aquarell

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Wilhelm Gause
Findlaters Tempel (Findlater's T...
1895 | Aquarell

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Wilhelm Gause
Schloßbrunnen (The Castle Spring)
1895 | Aquarell

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Wilhelm Gause
Carlsbad
1895 | Aquarell

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Wilhelm Gause
Am Mühlbrunnen (At the Mill Spring)
1894 | Aquarell

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Wilhelm Gause
Gemse am Hirschensprung (The Cha...
1895 | Aquarell

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Wilhelm Gause
Theater-Vestibül (The Vestibule ...
1895 | Aquarell

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Wilhelm Gause
Das Vestibül des Kaiserbads (The...
1896 | Aquarell

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Wilhelm Gause
Weißer Schwan (The Schiller House)
1895 | Aquarell

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Wilhelm Gause
Courtball in the Redoutensaele, ...
Undatiert |

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Wilhelm Gause
Emperor Franz Joseph I of Austri...
Undatiert | Bleistift auf Karte

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Wilhelm Gause
Hans Heiling (The Hans Heiling R...
1894 | Aquarell

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Wilhelm Gause
Kaiserbad (Imperial Baths)
1896 | Aquarell

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Wilhelm Gause
Reunion im Kurhaus (Ball in the ...
1894 | Aquarell

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Wilhelm Gause
The Viennese Ball
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Wilhelm Gause
Vienna Lord Mayor Karl Lueger ri...
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Wilhelm Gause
Party on the Ice, 1909
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Wilhelm Gause
Ball in Vienna's cityhall (oil o...
Undatiert |

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Wilhelm Gause
Emperor Franz Joseph I and czar ...
19. Jahrhundert | Gravur

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Wilhelm Gause
Die Lasterallee im Prater
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Wilhelm Gause
Hunting party - Emperor Franz Jo...
19. Jahrhundert | Gravur

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Wilhelm Gause
The Flower Market, 1901.
1901 |

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Wilhelm Gause
Court ball at the Vienna Hofburg...
Undatiert |

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Wilhelm Gause
The Christmas Fair Am Hof , 1901.
Undatiert |

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Wilhelm Gause
""Une fete sur la glace"" (Party...
1909 |

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Wilhelm Gause
Abend-Konzert im Stadtpark (Nigh...
1895 | Aquarell

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Wilhelm Gause
Queen Victoria and Emperor Franz...
1898 | Gravur

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Wilhelm Gause
At the Vienna International Art ...
1882 |

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Wilhelm Gause
Emperor Franz Joseph I and czar ...
1898 | Gravur

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Wilhelm Gause
The archduchess receiving empero...
1898 | Gravur

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Wilhelm Gause
Ball at court - reasoning of the...
19. Jahrhundert | Gravur

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Wilhelm Gause
Emperor Franz Joseph I and czar ...
1898 | Gravur

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Wilhelm Gause
Representation of a ballet: “Pyg...
1882 | Gravur

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Wilhelm Gause
Mühlbrunn-Colonnade (The Mill Sp...
1895 | Aquarell

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Wilhelm Gause
Morgen-Promenade (Morning Promen...
1894 | Aquarell

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Wilhelm Gause
An der Tepl (Along the Teplá River)
1894 | Aquarell

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Wilhelm Gause
Städtischer Lawn-Tennis-Platz (M...
1895 | Aquarell

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Wilhelm Gause
The Austrian Imperial couple in ...
Undatiert | Gravur

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Wilhelm Gause
The Student Brasserie of the Thu...
Undatiert | Farblithographie

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Wilhelm Gause
Queen Victoria and Emperor Franz...
19. Jahrhundert | Gravur

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Wilhelm Gause
Denkmal Peters des Großen (Monum...
1895 | Aquarell

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Wilhelm Gause
Der Viennese Zahlkellner
19. Jahrhundert | Gravur

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Wilhelm Gause
Franz Joseph I
1887 | Gravur

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The Graben, central square in do...
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Wilhelm Gause
Crown prince Rudolf at an editor...
Undatiert | Holzschnitt

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Wilhelm Gause
Trip to countryside near Vienna
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Wilhelm Gause
Emperor Franz Joseph I and czar ...
19. Jahrhundert | Gravur

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Wilhelm Gause
Der Sprudel (Hot Spring)
1894 | Aquarell

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Wilhelm Gause
Ball at court - reasoning of the...
1898 | Gravur

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Wilhelm Gause
Hunting party - Emperor Franz Jo...
1898 | Gravur

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Wilhelm Gause
Vienna
1890 | Gravur

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Wilhelm Gause
The Sprudel-Colonnade (watercolour)
1894 | Aquarell

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Wilhelm Gause
Rote oder weiße Rosen? (Red or w...
1895 | Aquarell

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Wilhelm Gause
Franz Joseph I
1909 | Aquarell

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Wilhelm Gause
Emperor Franz Joseph I and Emper...
19. Jahrhundert | drucken

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Wilhelm Gause
Franz Joseph I
1910 | Aquarell

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Über den Künstler

Wilhelm Gause
1853–1916
Geboren27. März 1853 (Krefeld)
Gestorben13. Juni 1916 (Krems) im Alter von 63 Jahren
NationalitätDeutschland
GenrePorträt
BerufMaler, Illustrator
Bekannte WerkeArmenspeisung (1911)

Über das blanke Parkett der Wiener Hofburg dreht sich eine Tänzerin in Hellblau, die Schleppe fliegt ihr nach. Rechts, wo die Uniformen beginnen, spricht ein alter Herr in weißer Jacke mit vollem Backenbart, Kaiser Franz Joseph I., umgeben von ungarischen Magnaten, Hochadeligen in pelzverbrämten Röcken. Kronleuchter, Palmen, eine besetzte Galerie - das Aquarell „Hofball in der Hofburg, 1900“ bringt eine ganze Gesellschaft auf ein Blatt. Die Musik muss man sich denken; die schwingenden Kleider und das spiegelnde Parkett führen ihren Takt auch so vor.

Gemalt hat diese Szene ein Zugereister. Geboren am 27. März 1853 in Krefeld und ausgebildet an der Düsseldorfer Akademie, unter anderem bei Eduard von Gebhardt, übersiedelte Wilhelm Gause 1879 nach Wien - ein Deutscher, aus dem ein Österreicher wurde; beide Länder zählen ihn zu den Ihren. Als Maler und Pressezeichner zeichnete er für große illustrierte Zeitschriften seiner Zeit, die Gartenlaube und die Illustrirte Zeitung; sein eigentliches Fach fand er dort, wo die Stadt sich selbst zusah: auf Bällen und Festen. Seine Aquarelle trugen ihm 1889 ein Ehrendiplom in Dresden ein, dazu eine Silbermedaille in Paris.

Ein zweites Ballbild, „Der Wiener Ball“, führt in einen anderen Saal: gotisch gegliedert, rote Samtvorhänge, Blumen bis zu den Steinfiguren; statt der Uniformen herrscht der schwarze Frack, getanzt wird gerade nicht, man steht, begrüßt einander, sieht und wird gesehen. Der Feuilletonist Eduard Pötzl vom Neuen Wiener Tagblatt war Gauses Auftraggeber und enger Freund; als Pötzl nach einer Fleischvergiftung kaum noch schreiben konnte, widmete er seinen letzten Artikel, erschienen am 26. März 1913, dem Freund Wilhelm Gause.

Der feinen Welt folgte Gause auch über Wien hinaus. 1896 vereinte ein Prachtwerk der Deutschen Verlagsanstalt in Stuttgart 29 seiner Karlsbader Aquarelle als Heliogravüren, feine Tiefdrucktafeln. „Am Mühlbrunnen“, benannt nach einer der Karlsbader Heilquellen, hält einen Regentag fest: Schwarze Schirme drängen sich vor der Säulenkolonnade, das nasse Pflaster spiegelt, eine Dame stemmt ihren Schirm gegen das Wetter, die Kurgäste flüchten unter das Dach. Das Blatt „Karlsbad“ wählt den Blick von der Höhe, zwei Damen an einem Felsen, unter ihnen die Kurstadt im Talkessel. Sein eigenes Leben hatte der Maler da längst in die Stille verlegt: Schon 1889 war er von Wien nach Stein an der Donau übersiedelt, zeichnete dort Sonnwendfeuer und die Landschaft der Wachau und sah die Töchter Mini, Grete und Isolde heranwachsen, die alle Malerinnen wurden.

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Wilhelm Gause und der Kaiser, den er so oft gezeichnet hatte, teilen das Sterbejahr 1916. Des Malers Datum ist der 13. Juni, sein Ort Stein an der Donau, heute Teil von Krems - das Städtchen, das ihm fast drei Jahrzehnte Heimat war.



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