| Geboren | 1823 (Montpellier) |
| Gestorben | 1889 (Paris) |
| Nationalität | Frankreich |
| Epochen | Realismus, Akademische Kunst, L'art pompier |
| Genre | Historienmalerei, Akt, Porträt, Genremalerei |
| Beruf | Maler, Hochschullehrer |
| Lehrer | François-Édouard Picot, Charles Matet |
| Schüler | François Lafon, Pierre Auguste Cot, Raphaël Collin, Fernand Cormon, Ludovic Napoléon Lepic, Pascal Adolphe Dagnan-Bouveret, Pierre Carrier-Belleuse, Alexandre Bertin, Antoine Calbet, Eugène Damas, Charles Lucien Léandre, Théobald Chartran, Henri Gervex, Marcel Rieder, Léon Couturier, Lionel Royer, Alfred Guillou, Alexandre Le Bihan, Jules Monge, Georges Roussin, Louis-Robert Carrier-Belleuse, Roger Jourdain, Henri Eugène Delacroix, Pharaon de Winter, Émile Jean Sulpis, Charles-Edmond Daux, Émile Betsellère, Georges Jean Marie Haquette, Rodolphe Julian, Lucien Laurent-Gsell, Benoni-Auran, Émile Jules Pichot, Charles Huot, Louis Auguste Albert Paul, Adolphe Henri Laissement, Adolphe Barnoin, Camille Barnoin, Henri Georges Caïus Morisset, J. Barles, Max Leenhardt, Artur Loureiro, Numa Marzocchi de Bellucci, Louis Gautier, Charles Clément Calderon, Fernand Humbert, Jules Badin |
| Mitgliedschaften | Académie des beaux-arts |
| Bekannte Werke | Die Geburt der Venus (1863), Gestürzter Engel (1847), Cleopatra Testing Poisons on Condemned Prisoners (1887), Phädra (1880), Ophelia (1883) |
| Museen | Art Institute of Chicago, Cleveland Museum of Art |
Alexandre Cabanel (1823 - 1889) war ein französischer Maler, der seine große Bedeutung darin erlangte, nicht den neuen Stile seiner Zeit zu folgen. Mit seinen Historienbildern, Porträts und Mythologien blieb er dem Stil der akademischen Malerei treu und strebte mehr nach der Kunst eines Michelangelo oder Raffael, während sich seine Zeitgenossen bereits dem Realismus und dem Impressionismus zu wandten. Der Sohn eines Tischlers hatte schon früh mit dem Studium der Malerei begonnen und war bereits mit nur vierzig Jahren 1864 Professor an der École des Beaux-Arts und Jurymitglied des Pariser Salon geworden.
Sein berühmtestes Werk Die Geburt der Venus schuf der Künstler 1863 und erntete damit die Begeisterung des Publikums und des Kaisers Napoleon III. der das Bild für eine Rekordsumme kaufte. Später fertigte er selber Kopien davon, die meisten als Auftragsarbeiten. Die zarten Farben und ausgewogenen Proportionen der Venus waren nicht von allen gefeiert und führten auch zu Kritik. Dem Ruhm und Ansehen von Cabanel schadete dies jedoch nicht, er bliebt noch viele Jahre ein angesehener Künstler und übte als Professor einen großen Einfluss aus. Zu seinen Schülern zählte unter anderem Gustave Courbet, der sich von Cabanel zumindest zeitweilig inspirieren lies.
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| Geboren | 1823 (Montpellier) |
| Gestorben | 1889 (Paris) |
| Nationalität | Frankreich |
| Epochen | Realismus, Akademische Kunst, L'art pompier |
| Genre | Historienmalerei, Akt, Porträt, Genremalerei |
| Beruf | Maler, Hochschullehrer |
| Lehrer | François-Édouard Picot, Charles Matet |
| Schüler | François Lafon, Pierre Auguste Cot, Raphaël Collin, Fernand Cormon, Ludovic Napoléon Lepic, Pascal Adolphe Dagnan-Bouveret, Pierre Carrier-Belleuse, Alexandre Bertin, Antoine Calbet, Eugène Damas, Charles Lucien Léandre, Théobald Chartran, Henri Gervex, Marcel Rieder, Léon Couturier, Lionel Royer, Alfred Guillou, Alexandre Le Bihan, Jules Monge, Georges Roussin, Louis-Robert Carrier-Belleuse, Roger Jourdain, Henri Eugène Delacroix, Pharaon de Winter, Émile Jean Sulpis, Charles-Edmond Daux, Émile Betsellère, Georges Jean Marie Haquette, Rodolphe Julian, Lucien Laurent-Gsell, Benoni-Auran, Émile Jules Pichot, Charles Huot, Louis Auguste Albert Paul, Adolphe Henri Laissement, Adolphe Barnoin, Camille Barnoin, Henri Georges Caïus Morisset, J. Barles, Max Leenhardt, Artur Loureiro, Numa Marzocchi de Bellucci, Louis Gautier, Charles Clément Calderon, Fernand Humbert, Jules Badin |
| Mitgliedschaften | Académie des beaux-arts |
| Bekannte Werke | Die Geburt der Venus (1863), Gestürzter Engel (1847), Cleopatra Testing Poisons on Condemned Prisoners (1887), Phädra (1880), Ophelia (1883) |
| Museen | Art Institute of Chicago, Cleveland Museum of Art |
Alexandre Cabanel (1823 - 1889) war ein französischer Maler, der seine große Bedeutung darin erlangte, nicht den neuen Stile seiner Zeit zu folgen. Mit seinen Historienbildern, Porträts und Mythologien blieb er dem Stil der akademischen Malerei treu und strebte mehr nach der Kunst eines Michelangelo oder Raffael, während sich seine Zeitgenossen bereits dem Realismus und dem Impressionismus zu wandten. Der Sohn eines Tischlers hatte schon früh mit dem Studium der Malerei begonnen und war bereits mit nur vierzig Jahren 1864 Professor an der École des Beaux-Arts und Jurymitglied des Pariser Salon geworden.
Sein berühmtestes Werk Die Geburt der Venus schuf der Künstler 1863 und erntete damit die Begeisterung des Publikums und des Kaisers Napoleon III. der das Bild für eine Rekordsumme kaufte. Später fertigte er selber Kopien davon, die meisten als Auftragsarbeiten. Die zarten Farben und ausgewogenen Proportionen der Venus waren nicht von allen gefeiert und führten auch zu Kritik. Dem Ruhm und Ansehen von Cabanel schadete dies jedoch nicht, er bliebt noch viele Jahre ein angesehener Künstler und übte als Professor einen großen Einfluss aus. Zu seinen Schülern zählte unter anderem Gustave Courbet, der sich von Cabanel zumindest zeitweilig inspirieren lies.